Unsichere Websites

Franz

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Google will das Internet sicherer machen.

Laut einer Ankündigung von Google werden im Chrome-Browser ab Oktober 2017 alle Webseiten als unsicher dargestellt, die Daten lediglich mittels HTTP übertragen. HTTP ist bisherige Standard für die Darstellung von Websites. Betroffen sind Seiten, die ein Suchfeld bzw. ein Eingabeformular enthalten, Paßwörter abfragen (z. B. Shops) und im sogenannten Inkognito-Modus angesurft werden. Im Inkognito-Modus werden alle Seiten als unsicher ausgewiesen – unabhängig davon, ob sich ein Suchfeld, Formular usw. sich auf der Seite befindet oder nicht. Bemerkenwert ist auch, dass Chrome laut Auswertung vom Juli 2017, mit ca. 44% Marktanteil der mit Abstand am meisten benutzte Browser weltweit ist. Die anderen Browserhersteller werden oder haben bereits nachgezogen.

Höchste Zeit die Umstellung auf das sichere TLS-Protokoll (HTTPS) in Angriff zu nehmen. HTTPS ist die sicherere Version des HTTP-Protokolls, das im Internet verwendet wird, um Benutzer mit Webseiten zu verbinden. Die Vorteile von HTTPS liegen auf der Hand: HTTPS ermöglicht eine zwischen Browser und Server verschlüsselte Kommunikation und verhindert beispielweise dass ein Dritter die übertragenen Daten mitliest oder manipuliert.

Mit diesem Schritt möchte Google den Einsatz von HTTPS unbedingt etablieren. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sämtliche HTTP-Seiten als unsicher gekennzeichnet werden. Auch andere Browser Hersteller werden auf diesen Zug aufspringen. Darüber hinaus ist davon die Rede, dass Google Websites ohne HTTPS sozusagen abstraft und im Suchranking benachteiligt.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umstellung auf HTTPS. Für Fragen zum Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Entweder unter oder unter der Nummer 07754/8760.